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KAB-Fortbildungsseminar 2009 - Wann hört die Arbeit auf und das Leben beginnt?
Arbeit und Leben lässt sich immer schwerer voneinander trennen. Erwerbstätigkeit, Eigenarbeit und freie Zeit verfließen ineinander. Zwar lösen sich die Unterschiede zwischen Arbeit und freier Zeit nicht auf, aber die Trennung zwischen beiden Lebensbereichen löst sich langsam aber beständig auf. Die Lebensführung wird "verbetrieblicht". Der Mensch wird zum Unternehmer seiner selbst und leidet darunter. Dieser Entgrenzung kann sich kaum einer entziehen. Die alltägliche Lebensführung wird zu einer eigenen Form der Arbeit. Wer so lebt, muss sein Leben sehr gut organisiert haben. Es ist eine tägliche Herausforderung, genug Zeit für Für- und Selbstsorge einzuplanen. Für die Menschen wird es immer schwieriger, sich sozial in die Gesellschaft einzubinden oder sich ehrenamtlich zu engagieren. Obwohl es ihnen wichtig wäre. Trotzdem werden die Probleme der veränderten Arbeitswelt aus der öffentlichen Diskussion und dem Freizeitverhalten verbannt. Gemeinden, Vereine und Verbände haben Existenzprobleme. Das Engagement ihrer Mitglieder oder Gemeindebewohner nimmt ab. Das gesellschaftliche Leben und die damit einhergehende Lebensqualität vor Ort geht verloren. Wie müsste verbandliche oder gesellschaftliche Arbeit gestaltet sein, damit sie von den Menschen angenommen wird und ihren gesellschaftlichen Wert behält? Fragen über Fragen. Wir werden uns mit den Themen auseinandersetzen. Antworten darauf zu finden, ist das Ziel des Fortbildungsseminars für Mitarbeiter/innen in der verbandlichen Bildungsarbeit. Mehr Information und Anmeldung: KAB-Sekretariat Weiden Tel.: 0961/33161, Fax: 0961/33159
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