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"KAB - einfach NOTwendig"

Die KAB ist nicht nur ein Verband mit Vergangenheit, sondern auch ein Verband mit Zukunft:
Seit ihren Anfängen ist die KAB der Würde des arbeitenden Menschen verpflichtet.

Die KAB hat auch die Zeichen der Zeit verstanden und in ihrem Grundsatz- und Aktionsprogramm die Wegweiser für die Zukunft gesetzt. Die KAB ist ein Verband mit einer großen Tradition – die KAB ist aber ebenso eine notwendige Bewegung für die Zukunft.
Sie ist in der pluralistischen Gesellschaft eine Heimat für den christlichen Arbeiter.

Die KAB ist gerade derzeit notwendiger denn je, vielleicht gerade deswegen, weil die Sozialverbände an Stellenwert verlieren. Die langanhaltende Arbeitslosigkeit, die ständigen Hiobsbotschaften über Stellenabbau, Betriebsschließungen und die rigorosen Einschnitte in allen Sozialbereichen machen alle Hoffnungen auf eine Besserung der wirtschaftlichen Lage zunichte.

Als KAB müssen wir den Aufbruch wagen.

Wir müssen deutlich machen, dass wir mit unserer Erfahrung als Arbeitnehmer die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit aufgreifen und eindeutig und unzweifelhaft Partei für die Menschen ergreifen, die nicht zu ihrem Recht kommen.

Es bleibt zu wünschen, dass sich auch in Zukunft Männer und Frauen finden, die für die Realisierung der Ziele der KAB eintreten. Ihnen gilt es auch, die großartige Idee der katholischen Sozialbewegung nahe zu bringen, die sich nur in einer starken Gemeinschaft umsetzen lässt.

Hermine Knauer
Stellv. Diözesanvorsitzende


Quelle: Rundbrief 1/2003